Mitteilungen

Wichtige Mitteilungen der Umweltberatung.

Was tun gegen Ratten?

- Essensreste nicht in Ausguss oder Toilette entsorgen -

Normalerweise sind Ratten scheu, - zeigen sich selten. Bei günstigen Lebensbedingungen können sie zur Plage werden.

Ratten sind intelligent, fressen alles und vermehren sich rasant. Sie können sehr gut klettern, - Wanderratten lieben außerdem das Wasser und können schwimmen.
Auch heute noch können Ratten Krankheiten übertragen.

Anzeichen für einen Rattenbefall sind z.B.: Fraßspuren und Ausscheidungen (spindelförmige Kotballen - noch weich und glänzend, wenn sie frisch sind / strenger Geruch nach Ammoniak).
Schäden: Vorräte können unbrauchbar werden, Nageschäden an z.B. Einrichtungen oder Elektroleitungen.
Vorbeugende Maßnahmen:
Z u g ä n g e   v e r s p e r r e n:
Löcher von zwei Zentimeter reichen den Ratten schon zum Eindringen!
Deshalb:
Türspalten, Risse und Fugen mit Dichtungen, feinmaschigem Draht oder Gitter verschließen. Wand- und Deckendurchbrüche, durch die Rohre und Leitungen verlaufen, abdichten, ggf. Rückstauklappen einbauen, damit Ratten nicht durch die Kanalisation und durch die Toilette ins Haus kommen, Wasserabläufe können mit einem Gitter gesichert werden.
F u t t e r q u e l l e n   b e s e i t i g e n:
- Essensreste nicht in Ausguss oder Toilette entsorgen
- Lebensmittel und Tierfutter sicher aufbewahren
- Mülltonnen geschlossen halten
- Komposthaufen gut pflegen.
Mischen Sie Küchenabfälle und Essensreste gut in den Komposthaufen ein, damit keine strengen Gerüche entstehen die Ratten anlocken, - das fördert auch die Verrottung. Verhindern Sie, dass Ratten in den Komposthaufen eindringen ( z.B. mit engmaschigem Draht ).

H a u s m i t t e l   g e g e n  R a t t e n:
Hauskatze halten, ätherische Öle (z.B.: Chili, Gewürznelken) im Bereich der Laufwege ausbringen.

R a t t e n b e k ä m p f u n g:
Bei Bekämpfungsmaßnahmen bitte unbedingt sehr sorgfältig vorgehen damit Vergiftungs- und Verletzungsgefahren für Kinder und auch für andere Tiere vermieden werden.
Das Umweltbundesamt rät vom vorschnellen Einsatz von Ködergiften ab.
Vor allem bei der Bekämpfung von vereinzelt auftretenden Nagern im Innenbereich sind Fallen grundsätzlich vorzuziehen. Schlag- und Lebendfallen sind im Fachhandel und in Baumärkten erhältlich. Bei einem größeren Befall verlieren die Fallen an Wirkung, weil der Köder von den Tieren nicht mehr angenommen wird. Durch einen Wechsel der verwendeten Köder und unterschiedliche Standorte für die Falle kann man gegensteuern. Bei einem massiven Rattenbefall ist der professionelle Schädlingsbekämpfer gefragt.

Umweltberatung des Abwasserverbandes Obere Gersprenz, Ezyer Straße 5, 64395 Brensbach,
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Geschrieben von Umweltberatung des Abwasserverbandes Obere Gersprenz am 30.01.18 um 11:42 Uhr.