Mitteilungen

Wichtige Mitteilungen der Umweltberatung.

Hier blüht es für Bienen, Hummeln und Co.

- Vogelnachwuchs wartet auf Insektennahrung -

In Gärten mit ungemähten, wilden Ecken, einer bunten Blumenwiese oder mit Stein- und Totholzhaufen finden Vögel und Insekten ausreichend Nahrung und Brutmöglichkeiten.

Der Kräuterrasen am Gemeindezentrum in Brensbach hat sich mittlerweile in eine Margeritenwiese verwandelt. Hornklee, Rotklee und Nelke blühen ebenfalls. Mit ihren attraktiven Formen, Farben und Gerüchen locken sie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an.
Die Blüten sind echte Treffpunkte.
Doch demnächst wird die Wiese gemäht werden. Allerdings werden bewusst Blüteninseln stehen bleiben. Sie können im Laufe des Sommers zur weiteren Beobachtung dienen.
Dies ist ein kleiner Beitrag zur Kampagne „Hessen ist wild! – Deutschland auch?!“ des hessischen Umweltministeriums.
Diese Aktion möchte zu mehr Biologischer Vielfalt in Dorf und Stadt anregen. Dazu gehören auch Brennnessel, Disteln und Co. All die ungeliebten und verfolgten Unkräuter sind wichtige Futterpflanzen für Raupen von Schmetterlingen, Käfer und andere Insekten. Wollen Sie schöne Schmetterlinge am Sommerflieder bewundern, lassen sie den Raupen die Brennnesseln stehen. Auch in unseren Gärten sollten wir Platz schaffen für wilde Ecken.
Wir zitieren aus der „Nachhaltigkeitsstrategie Hessen“ unter
https://www.hessen-nachhaltig.de/de/kampagne-wildes-hessen.html:
"Und was kann ich tun?
Ganz einfach - am besten tun Sie gar nichts! Richtig gelesen. Wir wollen zusammen mit Ihnen viele "wilde Ecken" entdecken und entstehen lassen. Ecken, in denen Natur Natur sein darf. Wo sich entwickelt, was sich entwickelt."
In Gärten mit ungemähten, wilden Ecken, einer bunten Blumenwiese oder mit Stein- und Totholzhaufen finden Vögel und Insekten ausreichend Nahrung und Brutmöglichkeiten. Bereits Ende Mai herrscht in diesen Gärten unter den Vögeln rege Betriebsamkeit. Der Vogelnachwuchs wartet auf proteinreiche Insektennahrung. Kohl- und Blaumeisen gehören zu den ganz besonders eifrigen Insektenvertilgern. Etwa 600mal am Tag füttern Kohlmeisen ihre Jungen.
Auf Grund des Insektenrückgangs fällt es den Vögeln immer schwerer ihre Jungen zu versorgen. Daher ist es auch wichtig, in Gärten kein Gift einzusetzen.

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Geschrieben von Umweltberatung des Abwasserverbands Obere Gersprenz am 28.05.19 um 06:52 Uhr.