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„Verlust der Nacht“

Ausstellung über Lichtverschmutzung kommt ins Gersprenztal

"Wir neigen dazu, unsere Umgebung intensiv zu beleuchten. Doch was unschätzbare Vorteile bringt, hat auch eine Schattenseite."

„Verlust der Nacht“ ist der Titel der Ausstellung über die Erhellung der Nacht durch künstliches Licht, die die Umweltberatung des Abwasserverbands Obere Gersprenz von August bis Oktober 2019 zeigen wird.

Die Erhellung der Nacht durch künstliches Licht
Ein tagheller Nachthimmel, künstlich angestrahlt durch unzählige Lichter. Da Licht positiv mit Werten wie Sicherheit, Wohlstand und Modernität besetzt ist, neigen wir dazu, unsere Umgebung intensiv zu beleuchten. Doch was unschätzbare Vorteile bringt, hat auch eine Schattenseite:
Die Lichtverschmutzung, verstanden als die Verschmutzung des natürlichen, nächtlichen Lichts durch künstliches Licht, nimmt zu. Die Auswirkungen auf Mensch und Natur durch künstliches Licht sind
bisher weitestgehend unterschätzt.
In einem interdisziplinären Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung untersuchen Wissenschaftler erstmals gemeinsam die ökologischen, gesundheitlichen sowie kulturellen und sozioökonomischen Auswirkungen, aber auch die Ursachen für die zunehmende Beleuchtung der Nacht.
Die konkreten Themen der Ausstellung:
• Forschungsprojekt Verlust der Nacht
• Was ist Lichtverschmutzung
• Rot glüht die Nacht - Lichtglocke über Städten
• Messung der Lichtverschmutzung
• Geschichte der künstlichen Beleuchtung
• Licht als Zeitgeber
• Wie künstliche Beleuchtung die Ökologie beeinflusst
• Auswirkungen von künstlicher Beleuchtung auf Vogelarten
• Die Spektren des Lichtes
• Nutzen und Kosten der künstlichen Beleuchtung
• Navigation - Sterne weisen den Weg
• Astronomische Rhythmen prägen Zeitbegriffe“
(Quelle: Verlust der Nacht)
Die Ausstellung kommt vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin.

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Geschrieben von Umweltberatung des Abwasserverbands Obere Gersprenz am 04.04.19 um 11:28 Uhr.